Die geologischen Grundlagen des Bergbaus |
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| Das Grundgebirge im Gebiet
'Freiberg-Altenberg-Scheibenberg' besteht aus Gneis. Nach Westen hin
schliessen sich Glimmerschiefer und Phyllite an Die Gebiete um Kirchberg
und südlich von Eibenstock sind durch Magmatite geprägt,
weiter westlich besteht das Grundgebirge v.a. aus Phylliten. Die Gegend
um Altenberg: ist durch saure Ergussgesteine geprägt. |
Grundgebirge |
| Im wesentlichen wurde im Erzgebirge Silber, Zinn,
Kupfer und Eisen gewonnen. Der erste Bergbau im Raum Freiberg basierte
auf gediegenes Silber. Silbererze sind Argenit/Silberglanz
(Silbersulfid) und Chlorargenit/Silberhornerz (Silberchlorid). |
Silber |
| Die primären Zinnlagerstätten Zinnerzstöcke/-gänge
mit Kassiteritis (Zinnstein). Durch Erosion wurden Erze aus den primären
Lagerstätten herausgewaschen und in Flüsse verlagert. Diese
Zinnseifen sind sekundäre Lagerstätten. Zuerst wurden die
Zinnseiffen entdeckt und ausgebeutet, bevor man bergmännisch erst
oberirdisch, später untertage das Zinnerz der primären Lagerstätten
abbaute. |
Zinn |
Eisen wurde v.a. als Glomonit (Brauneisenerz) gefunden.
Eisen iwurde an vielen Stellen im Erzgebirge gefunden. Bedeutende
Vorkommen
sind im Bereich Aue-Schwarzenberg-Eibenstock und im Einzugsgebiet der
Weißeritz (Freital) und an der Gottleuba (Pirna) im Osterzgebirge. |
Eisen |
| Gold spielt im erzgebirgischen Bergbau eine geringe
Rolle. Es wurde teilweise in Zinnseiffen gefunden. Es wird in den
Abrechnungen auch Waschgold erwähnt. Im Gebiet
Hohenstein-Euba-Hainichen-Mittweida gab es Goldwäschen.Auch im
Vogtland (Reichenbach, an der Göltzsch) hat es Goldseifen gegeben.
Einen Bergbau auf Golderz hat es nicht gegeben. |
Gold |
| Silberbegleiter sind Blei, Kobalt, Wismut, Nickel, Zink
und Uran. Molybdan und Wolfram sind Zinnbegleiterze. Eisen ist häufig
mit Mangangestein vergesellschaftet. |
Begleiterze |
| Silber wurde hauptsächlich in Erzgängen, dies
sindmineralisierte Spalten im Nebengestein gefunden. Eisen lag meist als
Erzlager, d.h. in Begleitgestein eingeschaltet und mit diesem gefaltet
vor. Erzstöcke treten im Erzgebirge als vererzte Granitkuppeln
-hauptsächlich mit Zinn- auf. |
Lagerstätten |
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