| Nachdem sich die Silberfunde in diesem Gebiet häuften, gründete im Jahre 1186 Markgraf Otto die Stadt. Um Bergleute aus anderen Gegenden ins Erzgebirge zu locken,wurden alle Bergleute von den Feudalabgaben an den Grundherren befreit. Die Bergleute konnten sich ganz ihrer Arbeit widmen und brauchten keine Frondienste wie Felddienste, Jagdhilfe etc. zu leisten. Diese Freiheit ist im Namen der Stadt eingegangen. Als direkte Steuer musste der Bergzehnt an den Eigentümer der Bergregals,also an den Landesherren abgeführt werden. Da der Ansatz in Freiberg erfolgreich war, wurde er in ganz Sachsen angewendet. | Warum Freiberg ? | |||||
| Die Bergleute kamen vor allem aus dem Harz, wo schon seit XXXX Bergbau betrieben wurde. Die meisten Gruben wurden von Eigenlehnern betrieben. Eigenlehner sind inhabergeführte Betriebe, wo maximal ein Hilfsarbeiter, in der Regel nur die eigene Familie mitarbeitete. Diese Gruben erschlossen Vorkommen bis in Teufen von 15-20 m. Da nicht jeder das grosse Los zog, gab es auch Nebenerwerbsbauern. | Familien- betriebe | |||||
| Im 13. Jahrhundert wurden weitere Bergbaureviere im Erzgebirge erschlossen: 1230 Graupen in Böhmen (Zinn), 1240 Ehrenfriedersdorf/Geyer (Zinn). Diese Funde führten zur Brechung des englischen Zinnmonopols auf dem Kölner Metallmarkt im Jahre 1241. | Ausdehnung | |||||
| Ende des 13./Anfang des 14. Jahrhunderts.waren die oberflächennahen Vorkommen erschöpft. Dies führte zur Suche nach neuen Lagerstätten. Andererseits wurden Versuche gestartet neue Technologien und Apparate einzusetzen. Das Bergamt investierte im Freiberger Revier in einen Wasserabführungsstollen: 'der tiefe Fpüürstenstollen' wurde 1384 fertiggestellt. Er führt Wasser in einer Teufe von ca. m ab in den Fluss ..... | Niedergang | |||||
|
||||||